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Ministerpräsident Li fordert China, Deutschland auf, gemeinsame Interessen zu maximieren

German.xinhuanet.com | 10-07-2018 22:54:04 | 新华网

CHINA-GERMANY-BERLIN-LI KEQIANG-STEINMEIER-MEETING

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang (l.) trifft sich mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Berlin, Deutschland, 9. Juli 2018. (Quelle: Xinhua/Rao Aimin)

BERLIN, 9. Juli (Xinhuanet) -- Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang traf sich hier am Montag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und forderte die beiden Länder auf, eine gemeinsame Basis zu finden, während sie sich Unterschiede vorbehalten, um ihre gemeinsamen Interessen zu maximieren.

Während ihres Treffens überbrachte Li Steinmeier zunächst die aufrichtigen Grüße des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.

Gegenwärtig habe die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern eine schnelle Dynamik auf hohem Niveau beibehalten, sagte Li, mit dem Zusatz, dass die fünfte Runde der Regierungskonsultationen zwischen China und Deutschland dazu beigetragen habe, einen Fahrplan für die nächste Phase der bilateralen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu erstellen.

Der chinesische Ministerpräsident stellte außerdem fest, dass die beiden Seiten bei den Konsultationen vereinbart hätten, die allgemeine strategische Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsam ein Signal zum Schutz des Multilateralismus und Freihandels mit konkreten Maßnahmen auszusenden.

Im 21. Jahrhundert sei es ein veralteter Akt, Handelsbarrieren zu setzen, sagte der Ministerpräsident.

Er sagte, China hofft, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, um den Austausch auf hoher Ebene aufrechtzuerhalten und die Kommunikation und Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu stärken, sodass die beiden Länder ein Beispiel für die Suche nach Gemeinsamkeiten unter Vorbehalt von Differenzen geben und eine Zusammenarbeit zur Maximierung der gemeinsamen Interessen anstreben könnten.

Steinmeier sagte, dass Deutschland und China, beide wichtigen Handelsnationen, in der derzeitigen Situation den Prozess der Handelsliberalisierung nicht gefährdet sehen wollen.

Er schlug vor, dass sich alle Parteien dafür einsetzen sollten, nach einem Konsens zu suchen und eine weitsichtige Politik zu verfolgen, um den produktiven Handelsliberalisierungsprozess zu sichern und gemeinsame Entwicklung und Wohlstand zu fördern.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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