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Kaiserliche Grabstätte in Zentralchina durch 1.800 Jahre altes Gefäß bestätigt

German.xinhuanet.com | 30-12-2020 13:38:57 | 新华网

Das am 17. April 2019 aufgenommene Foto zeigt das Entwässerungssystem, das an einem kaiserlichen Grab der Östlichen Han-Dynastie (25-220 n. Chr.) in der Nähe des Dorfes Baicaopo in der Stadt Luoyang in der zentralchinesischen Provinz Henan entdeckt wurde. (Quelle: Forschungsinstitut für kulturelle Relikte und Archäologie der Stadt Luoyang/Handout via Xinhua)

ZHENGZHOU, 29. Dezember (Xinhua) -- Archäologen in der zentralchinesischen Provinz Henan haben die Überreste eines 1.840 Jahre alten Steingefäßes ausgegraben, was dazu beigetragen hat, die Lage des Grabes eines Kaisers aus der Östlichen Han-Dynastie (25-220 n. Chr.) zu bestätigen.

Die Ruinen des Mausoleums befinden sich in der Nähe des Dorfes Baicaopo im Bezirk Yibin in der Stadt Luoyang. Aufgrund von schriftlichen Aufzeichnungen vermuteten Archäologen bisher, dass das Mausoleum dem Kaiser Liu Zhi gehörte, hatten dafür aber noch keine Beweise.

Bei der jüngsten Ausgrabung wurde das 25 Zentimeter hohe, schalenförmige Gefäß mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern gefunden, das mit einem Fertigungsjahr beschriftet war – dem dritten Jahr des Guanghe, oder im Jahr 180 nach Christus.

Laut Wang Xianqiu, Forscher am Forschungsinstitut für Kulturrelikte und Archäologie der Stadt Luoyang, ist Guanghe der Herrschaftstitel von Liu Zhis Nachfolger Liu Hong, und das Steingefäß wurde hergestellt, als Liu Hong das Mausoleum für Liu Zhi baute.

„Zusammen mit den bisherigen Dokumenten über den Ort des Kaisergrabes lässt uns die Entdeckung fast sicher sein, dass es sich um das Grab von Kaiser Liu Zhi handelt“, sagte Wang, der das Ausgrabungsprojekt des Mausoleums leitete.

Wang betonte, dass der Fund von Bedeutung für die Erforschung der Grabanlage und des Bestattungssystems für Kaiser während der Östlichen Han-Dynastie sei.

Bis heute wurden an dem Fundort die Überreste von Hof, Korridor, Brunnen, Weg und Entwässerungskanal entdeckt, so Wang.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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