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Ungarn erteilt Notfallzulassung für chinesischen COVID-19-Impfstoff

German.xinhuanet.com | 24-03-2021 10:04:39 | 新华网

Menschen mit Gesichtsmasken stehen Schlange vor einem Postamt in der ungarischen Hauptstadt Budapest, 4. März 2021. (Foto von Attila Volgyi/Xinhua)

BUDAPEST, 23. März (Xinhua) -- Ungarn erteilte dem chinesischen Impfstoff von CanSino eine Notfallzulassung. Er ist damit der zweite in China entwickelte COVID-19-Impfstoff, der in dem europäischen Land zugelassen wurde, gab Ungarns Chief Medical Officer Cecilia Müller am Montag bekannt. Neben dem CanSino-Impfstoff genehmigte das Nationale Institut für Pharmazie und Ernährung auch die Einfuhr von CoviShield, der indischen Version des AstraZeneca-Impfstoffs, teilte Müller auf einer Pressekonferenz mit.

„Wir werden die ganze Welt absuchen, um genügend Impfmittel im Land zu haben“, sagte Müller.

Die ungarische Regierung hat ihr Impfprogramm im Kampf gegen die dritte Welle der Pandemie mit mehreren Impfstoffen ausgestattet. Bisher hat sie Zugang zu Impfstoffen von fünf Herstellern aus aller Welt, einschließlich des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm.

Der Einsatz von russischem und chinesischem Impfstoff trug laut Ungarns Minister für Außenwirtschaft und auswärtige Angelegenheiten Péter Szijjártó in hohem Maße zur Beschleunigung des ungarischen Impfprogramms bei.

„Impfstoff ist für uns keine Frage der Ideologie, es geht um die Rettung des Lebens, und wenn wir keine chinesischen und russischen Impfstoffe in Auftrag gegeben hätten, hätten wir die Gesundheit und das Leben so vieler Ungarn nicht retten können“, sagte der Minister kürzlich in einem Interview mit dem TV-Netzwerk Russia Today (RT). Ungarn ist der erste EU-Mitgliedsstaat, der einen chinesischen Impfstoff gekauft und dessen Verwendung genehmigt hat. Am 24. Februar begann das Land mit der Verabreichung des Sinopharm-Impfstoffs.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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