BEIJING, 5. April 2026 (Xinhuanet) -- China sei bereit, weiterhin mit Russland im Rahmen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, bei wichtigen Fragen in ständigem Kontakt zu bleiben und gemeinsam darauf hinzuwirken, die Lage im Nahen Osten zu deeskalieren, Frieden und Stabilität in der Region zu wahren und die gemeinsame Sicherheit der Welt zu gewährleisten, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi am Sonntag.
Wang, der auch Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas ist, äußerte sich dazu in einem Telefonat mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow.
China und Russland sollten als ständige Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in Grundsatzfragen Fairness und Gerechtigkeit wahren, einen objektiven und ausgewogenen Ansatz verfolgen und in der internationalen Gemeinschaft auf mehr Verständnis und Unterstützung hinwirken, sagte Wang.
Wang wies darauf hin, dass China sich stets für die Lösung von internationalen und regionalen Brennpunktfragen durch Dialog und Verhandlungen eingesetzt habe, und erklärte, dass sich die Lage im Nahen Osten weiter verschlechtere, die Feindseligkeiten weiter eskalierten und die grundlegende Lösung zur Gewährleistung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus in einem baldigen Waffenstillstand und einem Ende des Krieges bestehe.
Lawrow sagte seinerseits, dass Russland über die anhaltende Eskalation der Spannungen im Nahen Osten zutiefst besorgt sei.
Mit Blick auf den andauernden Konflikt und die Frage der Straße von Hormus sagte Lawrow, Russland vertrete die Auffassung, dass die militärischen Operationen unverzüglich eingestellt werden müssten und die Bemühungen wieder auf den Weg einer politischen und diplomatischen Beilegung gelenkt werden sollten, um die Ursachen des Konflikts anzugehen. Dabei solle der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine konstruktive Rolle spielen.
Russland sei bereit, die enge Kommunikation und Koordinierung mit China aufrechtzuerhalten und sich weiterhin für einen Waffenstillstand und ein Ende des Krieges einzusetzen, sagte er.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
