BEIJING, 13. Juni 2026 (Xinhuanet) -- China habe den wissenschaftlichen, systematischen und ganzheitlichen Schutz seines Weltnaturerbes verstärkt, mit bemerkenswerten Verbesserungen der Erhaltungsbedingungen, teilte die Nationale Forst- und Grünlandverwaltung am Samstag, dem diesjährigen Tag des Kultur- und Naturerbes, mit.
Laut Bewertungen der Internationalen Union für Naturschutz erhielten 90 Prozent der chinesischen Welterbestätten eine Gesamtbewertung von „ausgezeichnet“ oder „gut“, deutlich über dem globalen Durchschnitt von 61 Prozent und dem asiatischen Durchschnitt von 68 Prozent.
China beherbergt derzeit 15 Weltnaturerbestätten und vier Stätten, die sowohl für ihre kulturellen als auch natürlichen Merkmale bekannt sind, und liegt damit weltweit an der Spitze in Bezug auf die Anzahl. Die Stätten umfassen eine Gesamtfläche von mehr als 80.000 Quadratkilometern in 20 Regionen auf Provinzebene mit vielfältigen Ökosystemen, darunter Berge, Wälder, Feuchtgebiete, Wüsten und Küstenabschnitte.
In den letzten Jahren habe China seine Schutzbemühungen durch ein Schutzgebietssystem mit Nationalparks im Zentrum verstärkt. Mehr als 80 Prozent der Welterbestätten hätten eine naturbasierte Wiederherstellung durchlaufen, wodurch die Authentizität und Integrität ihrer Ökosysteme wirksam bewahrt worden sei, so die Verwaltung.
Gleichzeitig habe das Land Möglichkeiten erweitert, um seiner Bevölkerung zugutezukommen und grüne Industrien zu entwickeln, wie Ökotourismus, naturbasierte Bildungstouren und die Unterholzwirtschaft.
Weltnaturerbestätten würden in den Überwachungsrahmen von Schutzgebieten einbezogen werden und von koordinierten Schutz- und Entwicklungsbemühungen zusammen mit diesen Gebieten profitieren.
Die Verwaltung werde außerdem Managementsysteme und Mechanismen für den Schutz des Naturerbes einrichten und verbessern, mit dem Ziel einer standardisierten und qualitativ hochwertigen Verwaltung.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)





