Forscher entwickeln KI-gestützte Methode zur Verbesserung von Krebs-MRT-Scans - Xinhua | German.news.cn

Forscher entwickeln KI-gestützte Methode zur Verbesserung von Krebs-MRT-Scans

2026-06-24 21:45:02| German.news.cn
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JERUSALEM, 22. Juni 2026 (Xinhuanet) -- Forscher hätten eine innovative KI-gestützte Methode entwickelt, um Krebs-Magnetresonanztomographie-Scans (MRT) schneller und genauer zu machen, wie das Israel Institute of Technology am Montag in einer Erklärung mitteilte.

Obwohl die neue Methode für die Brustkrebsbildgebung entwickelt worden sei, sagten die Forscher, sie könne auch auf Scans des Gehirns, des Kopfes und des Halses sowie möglicherweise in Zukunft auf andere bildgebende medizinische Verfahren angewendet werden.

Die neue Technologie namens ELITE, die in Nature Communications beschrieben wurde, kombiniert künstliche Intelligenz (KI) mit fortgeschrittenen mathematischen Modellen, um dynamische MRT-Scans zu verbessern, die breit zur Erkennung von Brustkrebs bei Personen mit hohem Erkrankungsrisiko eingesetzt werden.

MRT-Scans können hochdetaillierte Bilder liefern, aber die Erstellung dieser Bilder dauert normalerweise einige Zeit. Herkömmliche dynamische MRT-Untersuchungen erzeugen alle ein bis zwei Minuten ein Bild, was es Ärzten erschwert, in Echtzeit zu verfolgen, wie sich Kontrastmittel durch das Gewebe bewegt.

Die Forscher sagten, sie hätten diese Herausforderung bewältigt, indem sie mathematische Modellierung mit einem Deep-Learning-System kombiniert hätten, das darauf trainiert worden sei, Bildrauschen zu entfernen und fehlende Informationen zu rekonstruieren. Das Ergebnis sei ein Scan, der in der Lage sei, ein Bild pro Sekunde zu erzeugen und dabei eine hohe Bildqualität zu bewahren, so die Forscher.

In Experimenten mit 54 Patienten habe die Technologie im Vergleich zu bestehenden Methoden die Sichtbarkeit von Tumoren und die diagnostische Sensitivität verbessert.

Die Fähigkeit, Kontrastmittel nahezu kontinuierlich zu verfolgen, könnte Ärzten helfen, kleine Tumore früher zu erkennen und besser zwischen gutartigen und bösartigen Wucherungen zu unterscheiden, schlussfolgerten die Forscher.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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