Xiplomacy: Das Gemeinwohl aller im Blick - Xinhua | German.news.cn

Xiplomacy: Das Gemeinwohl aller im Blick

2026-08-11 14:06:20| German.news.cn
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BEIJING, 10. August (Xinhua) -- Im griechischen Hafen von Piräus, einem der verkehrsreichsten Seeverkehrsknotenpunkte Europas, laufen rund um die Uhr Schiffe ein und aus, die Güter befördern und Märkte auf der ganzen Welt miteinander verbinden.

Der einst von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geplagte Hafen hat durch Zusammenarbeit einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen und damit gezeigt, wie solche Bemühungen die gemeinsame Entwicklung vorantreiben können. Dies ist ein Grundsatz, den der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in seiner diplomatischen Vision und seinen diplomatischen Missionen häufig hervorhebt.

Während seines Staatsbesuchs in Griechenland im Jahr 2019 besichtigte Xi den Hafen und lobte das Kooperationsprojekt in höchsten Tönen. Er erklärte, China verfolge in seinen Außenbeziehungen den richtigen Ansatz in Bezug auf Gerechtigkeit und Interessen, und fügte hinzu, es sei ermutigend zu sehen, dass das Projekt der lokalen Bevölkerung in schwierigen Zeiten geholfen habe.

Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte gegenüber Xi, dass Griechenland durch die Zusammenarbeit mit China beim Hafenprojekt in Piräus ein tieferes Verständnis für die wahre Bedeutung von Freundschaft gewonnen habe.

Das Hafenprojekt in Piräus ist ein Beispiel für Xis großes Interesse an Kooperationsprojekten wie der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Jakarta-Bandung und dem Hafen von Chancay in Peru, die den lokalen Gemeinschaften greifbare Vorteile bringen.

Für Xi misst sich der wahre Wert der Zusammenarbeit nicht nur an wirtschaftlichen Gewinnen, sondern auch daran, wie sie das Leben der Menschen verbessert.

Während seines Besuchs in Tadschikistan im September 2014 nahm Xi an einer Zeremonie zum Baubeginn eines gemeinsamen chinesisch-tadschikischen Wärmekraftwerks in Duschanbe teil. Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Menschen vor Ort aufgrund von Strom- und Wärmeengpässen zu kämpfen hatten, sagte Xi, er habe selbst Not erlebt und könne sich in ihre Lage versetzen. Projekte, von denen die Menschen vor Ort wirklich profitierten, seien die besten, fügte er hinzu.

Wie Xi sagte: „Entwicklung ist nur dann echt, wenn sich alle Länder gemeinsam entwickeln. Wohlstand und Stabilität können in einer Welt nicht möglich sein, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Jede Nation strebt nach einem besseren Leben, und Modernisierung ist kein Privileg, das einem einzelnen Land vorbehalten ist.“

Xis Vision vom gemeinsamen Fortschritt schlägt in Regionen wie Afrika Wurzeln, wo die Länder nach einer schnelleren Entwicklung streben.

Im Jahr 2013 wählte Xi Afrika als Ziel für seine erste Auslandsreise nach seinem Amtsantritt als Staatspräsident. Während des Besuchs legte er die Grundsätze der chinesischen Afrika-Politik dar: Aufrichtigkeit, konkrete Ergebnisse, Freundschaft und Treu und Glauben sowie das Streben nach dem Allgemeinwohl und gemeinsamen Interessen.

In seiner Grundsatzrede bei der Eröffnungszeremonie des Beijinger Gipfels des Forums für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit 2024 sagte Xi, dass „auf dem Weg zur Modernisierung niemand und kein Land zurückgelassen werden sollte“.

Im Laufe der Jahre hat sich die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika über den Wirtschaftsbereich hinaus auf Bereiche ausgeweitet, die in engem Zusammenhang mit den Lebensgrundlagen der Menschen stehen. In Kenia hat sich die Normalspur-Eisenbahnstrecke Mombasa-Nairobi zu einer wichtigen Verkehrsverbindung in Ostafrika entwickelt, während von China unterstützte Wasserprojekte Millionen von Afrikanern den Zugang zu sicherem Trinkwasser ermöglicht haben.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf den Bereich der öffentlichen Gesundheit: Der mit chinesischer Unterstützung errichtete Hauptsitz der Afrikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention trägt dazu bei, die Gesundheitskapazitäten auf dem gesamten Kontinent zu stärken. Im Mai dieses Jahres öffnete China seinen Markt noch weiter für afrikanische Länder, indem es die Zollbefreiung für alle 53 afrikanischen Länder, zu denen es diplomatische Beziehungen unterhält, vollständig umsetzte.

„Das größte Gut in den chinesisch-afrikanischen Beziehungen besteht darin, Afrikas unabhängige und nachhaltige Entwicklung eng mit Chinas eigener Entwicklung zu verknüpfen“, sagte Xi. „Das oberste Ziel ist es, eine Win-win-Kooperation zu verwirklichen.“

Ein Beispiel dafür ist die Juncao-Technologie, für die sich Xi vor mehr als zwei Jahrzehnten während seiner Tätigkeit in der ostchinesischen Provinz Fujian einsetzte. Später stellte er die Technologie einem zu Besuch weilenden Beamten aus Papua-Neuguinea vor und ebnete damit den Weg für deren Anwendung im Ausland.

Die Juncao-Technologie, bei der eine Grasart zum Anbau von Speisepilzen, zur Viehfütterung und zur Verhinderung von Bodenerosion genutzt wird, hat sich zu einem wirksamen Instrument zur Armutsbekämpfung und für eine nachhaltige Entwicklung entwickelt.

„Ich war in der Provinz Fujian. Dort traf ich meinen damaligen Kollegen, Gouverneur Xi Jinping“, sagte Peti Lafanama, ehemaliger Gouverneur der Provinz Eastern Highlands in Papua-Neuguinea. „Ich glaube, der Staatspräsident hat ein Herz für die Menschen.“

Die Vision vom Aufbau einer Schicksalsgemeinschaft der Menschheit spiegelt sich auch in Xis Bemühungen um eine globale Klimapolitik wider. Xi hat wiederholt zu globaler Solidarität aufgerufen, um diese dringende Herausforderung anzugehen, und dabei betont, dass der Umweltschutz das Wohlergehen und die Zukunft aller Länder betreffe.

China habe im Verhandlungsprozess zum Pariser Abkommen im Dezember 2015 „eine entscheidende Rolle“ gespielt, sagte der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und drückte seine Dankbarkeit für Chinas Beitrag zur Beschleunigung des Ratifizierungsprozesses des Abkommens aus.

„Ohne die Initiative von Staatspräsident Xi Jinping hätten wir auch heute noch kein Pariser Abkommen zum Klimawandel“, sagte Ban.

Im Jahr 2025, zum 10. Jahrestag des Pariser Abkommens, kündigte Xi auf dem UN-Klimagipfel Chinas Nationale Klimabeiträge (NDCs) bis 2035 an, ein Schritt, der Chinas Engagement und Entschlossenheit zur Förderung einer globalen grünen Entwicklung erneut unter Beweis stellte.

„Diese Ziele stellen Chinas größtmögliche Anstrengungen auf der Grundlage der Anforderungen des Pariser Abkommens dar“, sagte Xi in seiner Videobotschaft an den UN-Gipfel.

Durch seine jahrelange aktive Beteiligung an der globalen Klimapolitik und seine Bemühungen, jüngere Generationen zum Schutz des Planeten zu inspirieren, hat Xi zudem dazu aufgerufen, eine Gemeinschaft allen Lebens auf der Erde aufzubauen, um eine nachhaltige Entwicklung für die Menschheit zu fördern.

„Unser Volk hofft auf eine erfolgreiche nationale Entwicklung, aber es hofft auch, dass alle Völker der Welt ein glückliches und friedliches Leben führen können“, so Xi.