DUSCHANBE, 31. August (Xinhua) -- China habe als eines der Gründungsmitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) die Kooperationsagenda der Organisation konsequent erweitert und zu ihrer Entwicklung beigetragen, sagte der stellvertretende Generalsekretär der SOZ, Ahmad Saidmurodzoda, in einem schriftlichen Interview mit Xinhua.
Die 2001 gegründete SOZ habe in den vergangenen 25 Jahren ihren eigenen Weg der stetigen Entwicklung eingeschlagen, so Saidmurodzoda.
Von Anfang an hätten die Gründungsmitglieder ihr Bekenntnis zu den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen bekräftigt, sagte er.
Zudem hätten die Staats- und Regierungschefs der sechs Gründungsländer in ihrer ersten Erklärung ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, den Dialog, die Kontakte und die Zusammenarbeit in verschiedenen Formen mit anderen Staaten sowie mit internationalen und regionalen Organisationen auszubauen, erinnerte Saidmurodzoda.
„Heute, 25 Jahre später, lässt sich mit Zuversicht feststellen, dass die SOZ nie von ihren ursprünglich erklärten Zielen abgewichen ist“, betonte Saidmurodzoda und wies darauf hin, dass die SOZ hinsichtlich des Territoriums, der Bevölkerung und des wirtschaftlichen Potenzials zur weltweit größten transregionalen Organisation geworden sei.
Saidmurodzoda hob Chinas wichtige Rolle als Gründungsmitglied hervor und erklärte, China habe konsequent zur Entwicklung der Organisation beigetragen.
China habe während jeder seiner Amtszeiten als Vorsitzland der SOZ bedeutende Beiträge geleistet und dazu beigetragen, die Zusammenarbeit in den Bereichen regionale Sicherheit, Handel und Wirtschaft sowie in kulturellen und humanitären Bereichen voranzutreiben und gleichzeitig die Rolle und den Einfluss der SOZ in regionalen und globalen Angelegenheiten zu stärken, sagte er.
Saidmurodzoda maß dem SOZ-Gipfel in Tianjin, der vom 31. August bis zum 1. September 2025 unter chinesischem Vorsitz stattfand, besondere Bedeutung bei.
„Der Gipfel hat wahrhaftig ein neues Kapitel in der Geschichte der Organisation aufgeschlagen“, sagte er.
Was den Gipfel in Tianjin auszeichnete, so merkte er an, sei seine hohe Effizienz und die Konzentration auf praktische Lösungen und konkrete Vereinbarungen gewesen, wobei die Ergebnisse wichtige Meilensteine für die langfristige Entwicklung der Organisation seien.
Insbesondere hob Saidmurodzoda die Verabschiedung der SOZ-Entwicklungsstrategie bis 2035 auf dem Gipfel hervor und bezeichnete sie als „Fahrplan“ und umfassenden Aktionsplan für das kommende Jahrzehnt.
