Interview: Gipfel in Xi'an wird neues Kapitel für Zusammenarbeit zwischen China und Zentralasien eröffnen, sagt kirgisischer Experte - Xinhua | German.news.cn

Interview: Gipfel in Xi'an wird neues Kapitel für Zusammenarbeit zwischen China und Zentralasien eröffnen, sagt kirgisischer Experte

2023-05-17 15:58:25| German.news.cn
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Die Luftaufnahme zeigt die Baustelle des zweiten Abschnitts der von China gebauten Nord-Süd-Schnellstraße in Kirgisistan, 27. Oktober 2020. (China Road&Bridge Corporation/Handout via Xinhua)

BISCHKEK, 16. Mai 2023 (Xinhuanet) -- Der bevorstehende China-Zentralasien-Gipfel werde eine neue Plattform bieten und ein neues Kapitel für die Zusammenarbeit zwischen den sechs teilnehmenden Ländern aufschlagen, sagte ein renommierter kirgisischer Experte.

Zentralasien sei nicht nur geografisch an China angrenzend, sondern auch sehr eng mit China verbunden, vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Finanzen und Kredite, sagte Kubanychbek Taabaldiev, ein kirgisischer Politikwissenschaftler und Professor für internationale Beziehungen an der Internationalen Universität Ala-Too, kürzlich bei einem exklusiven Interview mit Xinhua.

"Zentralasien liegt an der alten Seidenstraße, und alle Länder in der Region haben sich auf unterschiedliche Weise an der „Gürtel und Straße“-Initiative beteiligt", sagte er. "Alle Länder in der zentralasiatischen Region setzen bilaterale Projekte mit China um, wovon alle Parteien profitieren."

So hätten beispielsweise die Vorbereitungen für die chinesisch-kirgisisch-usbekische Eisenbahn begonnen, was das gemeinsame Streben Chinas und Zentralasiens nach einer Verbesserung der Verkehrs-, Energie- und sonstigen Infrastruktur entlang der Seidenstraße beweise, sagte er.

Ein weiterer wichtiger Grund für die engen Beziehungen zwischen den Ländern in der Region und China sind Chinas Erfolge, nicht nur im wirtschaftlichen Bereich oder bei der Einführung neuer digitaler Technologien, sondern auch bei der Armutsbekämpfung und der Verbesserung der Bedingungen für die Zivilgesellschaft.

"Usbekistan zum Beispiel ist sehr daran interessiert, von Chinas Erfahrungen bei der Armutsbekämpfung zu lernen. In den letzten 40 Jahren hat China mehr als 700 Millionen Menschen aus der Armut geholt."

Der riesige chinesische Markt werde für Hersteller aller Arten von Gütern immer attraktiver, stellte er fest, und der Export der grünen Agrarprodukte Zentralasiens nach China nehme allmählich zu.

Usbekistan habe sich zu einem führenden Exporteur von Kirschen nach China entwickelt, auch Kirgisistan und Tadschikistan steigerten allmählich ihre Lebensmittelexporte nach China, darunter Fleisch, Honig und Trockenfrüchte. Auch der Handel zwischen Kasachstan und China floriere, sagte der Experte.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass nach dem Gipfel in Xi'an die Beziehungen und Verflechtungen zwischen China und den fünf zentralasiatischen Ländern gestärkt werden und ein höheres Niveau erreichen werden", so Taabaldiev.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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