Das vom Jingshan-Hügel aus aufgenommene Foto zeigt die Wolkenkratzer des zentralen Geschäftsviertels (CBD) an einem sonnigen Tag in Chinas Hauptstadt Beijing, 12. August 2024. (Xinhua/Li Xin)
BEIJING, 2. April (Xinhua) -- Die chinesischen Behörden erwägen die landesweite Ausweitung eines Pilotprogramms zum Cash-Pooling, welches das Management von Inlands- und Fremdwährungen für große multinationale Unternehmen zusammenführt, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Verordnungsentwurf hervorgeht, der zur öffentlichen Stellungnahme vorgelegt wurde.
Ein Rahmenwerk für die Cash-Pooling-Politik, welches das Management von Inlands- und Fremdwährungen zusammenführt, werde eingerichtet, um den Transfer und die Verwendung von Geldern zu erleichtern, heißt es in dem Dokument, das von der Chinesischen Volksbank (PBOC) - der Zentralbank des Landes - und dem Staatlichen Chinesischen Devisenamt (SAFE) herausgegeben wurde.
Dem Dokument zufolge wird ein wechselseitiges, makroprudenzielles Management für relevante grenzüberschreitende Kapitalflüsse eingeführt, das auch eine Stärkung der prozessbegleitenden und nachträglichen Aufsicht vorsieht, um damit verbundene Risiken zu vermeiden.
Die Verordnung sei formuliert worden, um die koordinierte Nutzung grenzüberschreitender Gelder durch Unternehmen zu erleichtern und grenzüberschreitende Unternehmensdienstleistungen zu ermöglichen, um die Realwirtschaft zu unterstützen und Handel und Investitionen besser zu fördern, so die Zentralbank.
Das Cash-Pooling-Programm wurde erstmals 2021 in Beijing und in Shenzhen, dem Wirtschaftsmotor im Süden des Landes, eingeführt. Später wurde das Programm auf weitere Regionen ausgeweitet und 2024 weiter optimiert.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)