BEIJING, 28. April 2026 (Xinhuanet) -- Beijing habe die umfassende Online-Serviceplattform „GO BEIJING“ eingeführt, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen für Einreisende in unterschiedlichen Anwendungsbereichen biete, teilten die örtlichen Behörden am Dienstag mit.
Die Plattform wurde gemeinsam vom Büro für Regierungsdienste und Datenmanagement der Stadt Beijing und der Zahlungsdienstplattform Alipay aufgebaut, in Zusammenarbeit mit weiteren lokalen Behörden wie dem Büro für Kultur und Tourismus, dem Handelsbüro und dem Steuerbüro der Stadt Beijing.
Ausländische Besucher können über die internationale Version von Alipay auf die Plattform zugreifen und 39 Dienstleistungen in 16 Sprachen in Anspruch nehmen, darunter Fahrdienste, Ticketbuchungen und Hotelreservierungen. Die Plattform bietet zudem digitale Dienste wie einen „KI-Reisebegleiter“.
Internationale Besucher können auf der Plattform ein Konto für eine „Reisewallet“ eröffnen, Geld per grenzüberschreitender Überweisung auf dieses Konto übertragen und es für Zahlungen auf dem chinesischen Festland verwenden. Der Dienst steht Nutzern aus 40 Ländern und Regionen zur Verfügung.
Beijing hat die Dienstleistungen für Ausländer kontinuierlich verbessert. So sind seit dem vergangenen Jahr in den internationalen Ankunftsbereichen des Internationalen Flughafens Beijing Capital und des Internationalen Flughafens Beijing Daxing One-Stop-Service-Schalter in Betrieb, die mehr als 20 grundlegende Servicearten in Bereichen wie Finanzen, Kommunikation, Verkehr, Kultur und Tourismus anbieten.
Bis Sonntagvormittag wurden im Jahr 2026 in Beijing bereits mehr als 7 Millionen Grenzübertritte registriert, was einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der jüngste Aufschwung im Einreisetourismus nach Beijing ist teilweise auf die kontinuierliche Verbesserung der Visumbefreiungspolitik zurückzuführen. Bislang hat China für 50 Länder eine einseitige Visumbefreiung eingeführt und für 55 Länder einen 240-stündigen visafreien Transitaufenthalt ermöglicht.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)





