BEIJING, 20. August 2026 (Xinhuanet) -- China hat Kirgisistan und Vietnam in sein 240-Stunden-Programm für visumfreien Transit aufgenommen. Damit ist Gesamtzahl der Länder, für die diese Regelung gilt, auf 57 gestiegen, teilten die Einwanderungsbehörden am Donnerstag mit.
Ab dem 20. August können Staatsbürger Kirgisistans und Vietnams mit gewöhnlichen Pässen und Interline-Flugtickets mit bestätigten Reisedaten und Reiserouten in ein drittes Land oder eine dritte Region über einen der 65 Grenzübergänge im ganzen Land nach China einreisen und bis zu 240 Stunden oder 10 Tage ohne Visum bleiben, so die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA).
Staatsbürger dieser beiden Länder mit gewöhnlichen Pässen können ab demselben Tag auch im Rahmen der 30-tägigen Visumfreiheit in die südchinesische Provinz Hainan einreisen. Sie dürfen über die offenen Grenzübergänge Hainans in die Provinz einreisen und sich dort bis zu 30 Tage visumfrei aufhalten. Mit diesen Erweiterungen hat sich die Zahl der von der Hainan-Regelung zur visumfreien Einreise erfassten Länder auf 61 erhöht.
Während des visumfreien Zeitraums dürfen Reisende Tourismus, Geschäftsreisen, Austauschbesuche und Familienbesuche nachgehen. Die beiden Regelungen gelten jedoch nicht für Beschäftigung, Studium oder journalistische Tätigkeiten, für die weiterhin entsprechende Visa erforderlich sind, so die NIA.
Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenderen Bemühungen Chinas, den internationalen Tourismus und Austausch zu fördern.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
