BEIJING, 9. September (Xinhua) -- Der chinesische Erzeugerpreisindex (PPI), der die Kosten für Waren am Werkstor misst, stieg im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent, teilte das Staatliche Amt für Statistik (NBS) am Mittwoch mit.
Im Vergleich zum Vormonat kehrte der Erzeugerpreisindex laut den NBS-Daten den Rückgang von 0,7 Prozent im Juli um und stieg im August um 0,4 Prozent.
Zur Erklärung der Entwicklung im Monatsvergleich sagte die NBS-Statistikerin Dong Lijuan, dass importbedingter Preisdruck, insbesondere höhere internationale Preise für Rohöl und Nichteisenmetalle, die Preise in einigen inländischen Branchen nach oben getrieben hätten, während die industrielle Transformation und Modernisierung die Nachfrage und die Preise in einigen aufstrebenden Sektoren angekurbelt hätten.
Auch saisonale Faktoren spielten eine Rolle. Die stärkere Sommernachfrage nach Strom und Kohle trieb die Preise in den entsprechenden Sektoren in die Höhe, während hohe Temperaturen und Regenfälle die Bautätigkeit und die Preise in den damit verbundenen Branchen belasteten.
Aus den Daten vom Mittwoch geht zudem hervor, dass der chinesische Verbraucherpreisindex, ein Hauptindikator für die Inflation, im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8 Prozent stieg.





