GUANGZHOU, 8. September 2026 (Xinhuanet) – Der chinesische Elektrofahrzeughersteller XPeng hat am Dienstag eine Produktionslinie für humanoide Roboter in Betrieb genommen. Das Unternehmen will bis 2027 mit dem Verkauf und der Auslieferung dieser Roboter sowohl in China als auch auf Auslandsmärkten beginnen.
Sein fortschrittlicher humanoider Roboter für den allgemeinen Gebrauch, IRON, absolvierte bei der Vorstellung die automatisierte Endmontage und verließ die Produktionslinie eigenständig, was den Übergang von XPeng von Forschung und Entwicklung und Erprobungsproduktion zur fließbandbasierten Fertigung markiert.
Die Serienproduktion war eine große Herausforderung für die Industrie der humanoiden Roboter, die traditionell von der Kleinserienfertigung und der arbeitsintensiven halbmanuellen Montage abhängig war.
Das Unternehmen erklärte, die Produktionslinie sei speziell für die großflächige Roboterfertigung konzipiert worden und greife auf Qualitätskontrollpraktiken der Automobilindustrie zurück. Mehr als 80 Prozent der kernproduzierenden Prozesse der Produktionslinie seien automatisiert, so XPeng.
XPengs Vorstandsvorsitzender He Xiaopeng sagte, das Unternehmen habe die Roboterproduktionslinie von Grund auf aufgebaut und werde weiter daran arbeiten, die Produktionszyklen zu verkürzen und die Fertigungskapazitäten zu erweitern.
Nach Aufnahme der Serienproduktion werden IRON-Roboter zunächst in XPeng-Filialen und internen Industrieparks eingesetzt. Sie sollen Aufgaben wie Kundenempfang, Fahrzeugvorstellung, Besucherführung, Inspektionen und die Handhabung von Kleinteilen übernehmen.
XPeng erklärte, die Roboter würden zunächst in den eigenen gewerblichen und industriellen Umgebungen getestet, damit das Unternehmen ihre Algorithmen durch den praktischen Einsatz verfeinern könne, bevor sie 2027 breiter auf den Markt gebracht würden.
Chinas Industrie für humanoide Roboter trete in eine entscheidende Phase der großflächigen Kommerzialisierung und Einführung ein, da Produkte der verkörperten Intelligenz von Kleinserienversuchen zu einer breiteren Nutzung übergingen, sagte Xu Xiaolan, Vorsitzende des Chinesischen Instituts für Elektronik, auf der im vergangenen Monat in Beijing abgehaltenen Weltroboterkonferenz 2026.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)





