BEIJING, 10. September 2026 (Xinhuanet) -- Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat nach dem Brand auf einem ausländischen Frachtschiff in der Provinz Shandong im Osten Chinas entschlossene Anstrengungen zur Verhinderung schwerer Unfälle gefordert.
Das Frachtschiff geriet am Donnerstagvormittag in Brand, als es in einem Hafen in der Stadt Qingdao in Shandong repariert wurde, was zahlreiche Opfer forderte.
Xi, der auch Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission ist, forderte verstärkte Anstrengungen bei der Suche und Rettung der Vermissten und bei der Unterstützung der Betroffenen.
In seinen Anweisungen forderte er, die Unfallursache umgehend zu ermitteln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Xi forderte zudem die lokalen Regierungen und die zuständigen Behörden dazu auf, Lehren aus dem Unfall zu ziehen, Brandgefahren gründlich zu ermitteln und zu beseitigen, die wirksame Umsetzung von Präventionsmaßnahmen zu gewährleisten, schwere Unfälle entschlossen zu verhindern und das Leben sowie Eigentum des Volkes zu schützen.
Der Ministerpräsident Li Qiang forderte sofortige Suche und Rettung der eingeschlossenen Personen und den Einsatz aller Kräfte zur Versorgung der Verletzten, die ordnungsgemäße Abwicklung der Folgearbeiten und die Prävention von Sekundärkatastrophen.
Li, der auch Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees der KPCh ist, forderte die Arbeitssicherheitskommission des Staatsrats dazu auf, Sicherheitsrisiken am Arbeitsplatz gründlich zu ermitteln und konkrete Maßnahmen zur Verhinderung schwerer Unfälle zu ergreifen.
Das Ministerium für Notfallmanagement hat eine Arbeitsgruppe an den Unfallort entsandt, um die Rettungsmaßnahmen zu leiten, während die Provinzbehörden von Shandong Ressourcen eingesetzt haben, um die Hilfsmaßnahmen vor Ort durchzuführen.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
