von Xinhua-Autorin Liu Yanan
NEW YORK, 8. Oktober 2026 (Xinhuanet) -- Chinas Praxis in den Bereichen Wirtschaftswachstum und Armutsbeseitigung sei vorbildlich und habe bewiesen, dass die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen erreichbar seien, da die „Gürtel und Straße“-Initiative (BRI) zur Erreichung dieser Ziele beitrage, sagte ein US-Experte.
Chinas wirtschaftlicher Erfolg in den vergangenen zwei Generationen habe anderen Ländern wertvolle Beispiele geliefert, sagte Lawrence Freeman, ein US-amerikanischer politisch-ökonomischer Analyst für Afrika, der seit über drei Jahrzehnten an wirtschaftlichen Entwicklungspolitiken für Afrika beteiligt ist.
Die Welt stehe bei der Erreichung der SDGs bis 2030 vor enormen Herausforderungen, da weltweit etwa 800 Millionen Menschen in extremer Armut lebten, sagte Freeman in einem kürzlich geführten Interview mit Xinhua.
Allein in Afrika lebten etwa 440 Millionen Menschen in extremer Armut, etwas weniger als ein Drittel der Bevölkerung, während die Armut weiter zunehme, so Freeman.
„Die gute Nachricht ist jedoch, dass China im Laufe von zwei Generationen seine Wirtschaft vollständig umgestaltet, die extreme ländliche Armut beseitigt hat und bei dem infrastrukturgetriebenen Wachstum der Realwirtschaft weltweit führend ist. China hat bewiesen, dass dies möglich ist“, sagte er.
China habe mit seinem unerschütterlichen Engagement für die Entwicklung der Nation und seiner Fähigkeit zu einer wirksamen Wirtschaftssteuerung der Welt bewiesen, dass die SDGs erreicht werden könnten, bemerkte er.
Die von China im September 2021 vorgeschlagene Globale Entwicklungsinitiative formuliere das wichtigste grundlegende Entwicklungskonzept, das alle Nationen verstehen müssten, und die BRI sowie das Wachstum der BRICS hätten wesentliche Impulse geliefert und praktische Beiträge zur Erreichung der SDGs geleistet, sagte Freeman.
Chinas Schlüsselrolle im Globalen Süden sei von unschätzbarem Wert gewesen, um die Welt im wirtschaftlichen Fortschritt voranzubringen, sagte er. „Wir müssen anerkennen, dass die Zukunft des Planeten in der Entwicklung des Globalen Südens liegt.“
Die BRI habe benötigte Investitionen in die Infrastruktur in allen Entwicklungsländern angezogen, deren Bereitstellung der Westen verweigert habe, sagte Freeman.
In Afrika habe die BRI einen wesentlichen Beitrag zum Bau von Projekten der harten Infrastruktur geleistet, insbesondere bei der Stromerzeugung, bei Eisenbahnen, Häfen und Flughäfen, sagte er.
Darüber hinaus forderte Freeman die Schaffung eines neuen Paradigmas, das dem wirtschaftlichen Fortschritt in jedem Land gewidmet sei.
Als Teil dieser Bemühungen schlug er die Einrichtung einer neuen internationalen Kreditinstitution vor, die ausreichend langfristige, zinsgünstige Kredite für Infrastrukturinvestitionen bereitstellen solle.
Die neuesten UN-Daten zeigen, dass nur 36 Prozent der SDG-Unterziele mit verfügbaren Trenddaten auf Kurs sind oder mäßige Fortschritte machen, während sich 15 Prozent verschlechtert haben.
Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde 2015 verabschiedet, mit 17 SDGs im Mittelpunkt.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)




