BEIJING, 10. Oktober 2026 (Xinhuanet) -- Ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums warnte am Samstag, dass der Neomilitarismus in Japan zu einem „mutierten, außer Kontrolle geratenen grauen Nashorn“ geworden sei, das eine ernsthafte Bedrohung für die internationale Nachkriegsordnung, das internationale Nichtverbreitungsregime sowie den regionalen Frieden und die Stabilität darstelle.
Chen Xi, Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, äußerte sich dazu, als er gebeten wurde, zu der jüngsten Rede der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi über Japans Verteidigungsfähigkeiten und zu den jüngsten Diskussionen über eine geplante Revision der drei nationalen Sicherheitsdokumente des Landes Stellung zu nehmen.
Als im Zweiten Weltkrieg besiegtes Land müsse Japan seine Verpflichtungen zur Ausmerzung des Militarismus und zur Zerstörung seiner Kriegsmacht erfüllen und dürfe nicht für einen Krieg wiederbewaffnet werden, sagte Chen.
Chen sagte jedoch, die derzeitige japanische Regierung nutze die „Sicherheitsbedrohung durch Nachbarländer“ als Vorwand, um die Remilitarisierung zu beschleunigen und sogar zu versuchen, die drei Nichtkernwaffen-Grundsätze zu durchbrechen und die nuklearen Beschränkungen schrittweise zu lockern.
„Damit steuert Japan seine Sicherheitspolitik auf eine offensive, expansive und gefährliche Bahn“, sagte er.
Japan solle seine Kriegsverbrechen tiefgehend reflektieren, sich endgültig vom Militarismus distanzieren und seine gefährlichen Versuche einer Verfassungsänderung für militärische Expansion und den Besitz von Kernwaffen einstellen, fügte Chen hinzu.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
