BMW beginnt mit Serienproduktion von Hochvoltbatterien der sechsten Generation im Nordosten Chinas - Xinhua | German.news.cn

BMW beginnt mit Serienproduktion von Hochvoltbatterien der sechsten Generation im Nordosten Chinas

2026-10-20 09:48:10| German.news.cn
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Das Foto zeigt eine Feier anlässlich des siebenmillionsten Fahrzeugs, das bei BMW Brilliance Automotive (BBA) in Shenyang in der nordostchinesischen Provinz Liaoning vom Band gelaufen ist, 28. Mai 2026. (Xinhua/Pan Yulong)

SHENYANG, 19. Oktober (Xinhua) -- Die BMW Group hat am vergangenen Donnerstag in Shenyang, der Provinzhauptstadt von Liaoning im Nordosten Chinas, offiziell die Serienproduktion ihrer Hochvoltbatterien der sechsten Generation aufgenommen. Dies ist ein Meilenstein, der einen wichtigen Schritt in der Elektrifizierungs- und Lokalisierungsstrategie des Unternehmens in China unterstreicht.

Der Start der Batterieproduktion sei ein entscheidender Schritt bei der Einführung der Modelle der Neuen Klasse in China und baue auf den Systemkompetenzen von BMW in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technik, Einkauf und Produktion in Shenyang auf, sagte Birgit Böhm-Wannenwetsch, President und CEO von BMW Brilliance Automotive Ltd.

Mit einer Investition von zehn Milliarden Yuan (etwa 1,49 Milliarden US-Dollar) zeichnet sich das Batterieprojekt durch ein fortschrittliches Design großer Rundzellen aus. Um die groß angelegte Industrialisierung dieser Zellen voranzutreiben, arbeitet BMW eng mit chinesischen Batterieherstellern wie CATL und EVE Energy zusammen.

Shenyang ist der weltweit größte Produktionsstandort der BMW Group. Seit 2010 hat BMW dort mehr als 120 Milliarden RMB investiert, und im Mai dieses Jahres rollte das siebenmillionste Fahrzeug vom Band.

Shenyangs starke Standortvorteile, die solide industrielle Basis und das gute Geschäftsumfeld hätten BMW dazu ermutigt, die Investitionen weiter zu erhöhen und den Standort Shenyang zu einem Vorzeigebeispiel für eine Win-win-Industriekooperation zwischen China und ausländischen Partnern zu machen, sagte Milan Nedeljković, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

BMW gab am Donnerstag außerdem bekannt, dass der neue, speziell für den chinesischen Markt entwickelte BMW i3 eine Fahrt von 1.213 Kilometern ohne Aufladen absolviert habe.

Nach den Plänen des Unternehmens sollen bis 2027 fast 20 neue und überarbeitete Modelle mit Neue Klasse Technologien auf den chinesischen Markt kommen. Bis zum Jahr 2030 will BMW den Anteil der in China verkauften, lokal produzierten Fahrzeuge auf über 95 Prozent steigern. Das Unternehmen prüft zudem den Ausbau des Exports von in Shenyang hergestellten Modellen in Überseemärkte, darunter Südostasien.

Nedeljković erklärte, China sei der weltweit dynamischste und wettbewerbsintensivste Kernmarkt, und BMW sei entschlossen, die Win-win-Kooperation zu vertiefen und gemeinsam mit China den Weg in die Zukunft der Elektrifizierung zu ebnen.