China plant neues Medienbewertungssystem

BEIJING, 3. Februar (Xinhuanet) -- Chinas Behörde für Medienüberwachung plant die Einführung eines neuen Medienbewertungssystems. Das derzeitige System schaffe die Gratwanderung zwischen der Freiheit der Zuschauer und dem Schutz von Jugendlichen nicht, so die Behörde. Man prüfe derzeit die Bereitstellung eines Bewertungssystems für Fernsehserien, welche die Ausstrahlung umstrittene Sendungen kontrolliert und auf bestimmte Kanäle bzw. Tageszeiten begrenzt.

Tian Jin, der stellvertretende Direktor des Hauptamts für Rundfunk, Film und Fernsehen (SARFT), sagte laut der Legal Daily, die umstrittene historische Fernsehserie "Die Kaiserin von China" sei bspw aus dem Programm genommen und nachbearbeitet worden, weil die Öffentlichkeit sich beschwert hattee, dass einige Szenen nicht für Minderjährige geeignet seien.

Tian erklärte, das Hauptamt habe die Serie bei der ersten Überprüfung nicht umfassend geändert. Man habe sie dann für den Weitervertrieb modifizieren müssen.

"Die Kaiserin von China" wurde Ende Dezember offiziell wegen "technischer Gründe" aus dem Programm genommen. Nachdem die Serie auf die Fernsehschirme zurückkehrte, waren Szenen, in denen Dekolletés von Schauspielerinnen zu sehen.

(Quelle: german.cri.cn)

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