China fordert von Japan aufrichtige Vergangenheitsbewältigung

BEIJING, 24. März  (Xinhuanet) -- Im laufenden Jahr wird das 70. Jubiläum des antijapanischen Aggressionskriegs in China begangen. In diesem Zusammenhang hat die einflussreiche chinesische Tageszeitung Renmin Ribao in ihrer Dienstagsausgabe Japan zu einer aufrichtigen Aufarbeitung der Geschichte aufgefordert.

Darin hieß es, der antijapanische Aggressionskrieg sei vor 70 Jahren zu Ende gegangen. Einige Länder wie Deutschland hätten sich mittlerweile zu den Straftaten im Rahmen des Zweiten Weltkriegs bekannt und entsprechend Verantwortung übernommen. Sowohl in Wort und Tat als auch auf Gesetzesebene setze sich Deutschland gegen Rechtsextremismus und gegen Krieg ein.

Japan hingegen weigere sich, zu den eigenen Kriegsverbrechen Stellung zu nehmen und leugne somit die Geschichte. In Kreisen politischer Extremisten strebe man gar eine Neubewertung der Geschichte und eine Rechtfertigung der japanischen Verbrechen an.

Die Zeitung betonte, Deutschland habe sich inzwischen mit ehemaligen Kriegsfeinden ausgesöhnt und sei zu einem wichtigen Vermittler im europäischen Integrationsprozess geworden.

(Quelle: german.cri.cn)

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