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ASEAN-China-Gipfel der Staats- und Regierungschefs

BEIJING, 17. November (Xinhuanet) -- Der ASEAN-China-Gipfel der Staats- und Regierungschefs („10+1-Gipfel“) beschreibt die Konferenzen von Staats- und Regierungschefs der zehn ASEAN-Staaten (Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam, Laos, Myanmar, Kambodscha) und China. Die Kurzformel „10+1“ bezeichnet die jeweiligen Kooperationsmechanismen der zehn ASEAN-Staaten mit China, Japan oder Südkorea (es gibt also drei verschiedene „10+1-Gipfel“).

Gegen Ende der 1990er Jahre erkannten die ASEAN-Staaten unter dem Druck der weltweiten Globalisierungswelle nach und nach die Wichtigkeit, eine neue Kooperationsebene zu erschließen und ein Verhältnis der umfassenden Zusammenarbeit zu etablieren. Zudem entschlossen sie sich, eine exportorientierte und nach außen gerichtete wirtschaftliche Kooperation zu verfolgen. Vor diesem Hintergrund wurden die „10+1“-Kooperationsmechanismen ins Leben gerufen.

Der wirtschaftliche Schwerpunkt der „10+1“-Kooperationsmechanismen dehnte sich mit der Zeit immer mehr auf Felder wie Politik, Sicherheit und Kultur aus, sodass mittlerweile ein umfassender, thematisch breit aufgestellter und über mehrere Kompetenzebenen reichender Kooperationsrahmen entstanden ist.

Neben den jährlichen institutionalisierten „10+1“-Konferenzen zwischen den ASEAN-Staaten und China, Japan oder Südkorea unterhält die ASEAN auch mit Staaten aus weiteren Regionen unregelmäßige „10+1“-Dialogkooperationen.

China hat bemerkenswerte Leistungen für die Weiterentwicklung der „10+3“- und „10+1“-Kooperationsmechanismen erbracht.

(Quelle: xinhuanet.com/ziliao)

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