China fordert alle beteiligten Länder auf, Militarisierung des Südchinesischen Meeres zu vermeiden
BEIJING, 24. November (Xinhuanet) -- Die Vermeidung einer „Militarisierung" im Südchinesischen Meer erfordert gemeinsame Bemühungen aller Staaten innerhalb und außerhalb der Region, teilte ein chinesischer Außenamtssprecher am Montag mit.
Als Reaktion auf die neuesten Vorwürfe einer möglichen Militarisierung der Inseln im Südchinesischen Meer durch China, sagte der Sprecher Hong Lei, dass es absurd sei, die zivilen Bauarbeiten auf den Inseln im Südchinesischen Meer mit einer „Militarisierung" in Verbindung zu setzen.
China halte an einer defensiven Landesverteidigungspolitik fest, sagte Hong Lei. Die Volksrepublik sei gegen jegliche Form militärischer Aktionen, die der Sicherheit, Stabilität und dem Vertrauen im Südchinesischen Meer schaden könnten.
Südchinesisches Meer: China weist Vorwürfe der Militarisierung zurück
Die Außen- und Verteidigungsminister der USA und Australiens haben am Dienstag die Aufbauprojekte Chinas im Südchinesischen Meer diskutiert. Dabei äußerten sie die Sorge über eine mögliche Militärisierung der Inseln durch China.
Dazu sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying am Mittwoch, China verfüge über eine unwiderlegbare Souveränität über die Nansha-Inselgruppe und das umgebende Meeresgebiet. Die Aufbauprojekte auf der Nansha-Inselgruppe zielten hauptsächlich auf zivile Bedürfnisse ab. Die Anlage militärischer Einrichtungen sei allerdings zur Staatsverteidigung notwendig. mehr...
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