China plant "Smart Trains" für internationalen Wettbewerb

German.xinhuanet.com | 12-03-2016 16:46:26 | german.china.org.cn

Die Kapazität, fortschrittliche Hochgeschwindigkeitszüge und damit zusammenhängende Ausrüstung herzustellen und zu exportieren, verleiht dem Image Chinas, lange betrachtet als Hersteller von qualitativ schlechten, billigen Taschen, Schuhen und Feuerzeugen, einen neuen Glanz.

Ein in China hergestellter Hochgeschwindigkeitszug in Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien.

Selbst ausländische Regierungen und Firmenkunden nehmen das zur Kenntnis. China sei in Gesprächen mit mehr als 30 Ländern, einschließlich den USA, Russland, Brasilien, Thailand, Saudi-Arabien und Iran, über Hochgeschwindigkeitszugprojekte, so Wang Mengshu, ein Delegierter des Nationalen Volkskongresses und stellvertretender Chefingenieur der China Railway Tunnel Group Ltd. “Chinas erstes Hochgeschwindigkeitszugprojekt in Indonesien wird das Interesse von mehr Ländern auf sich ziehen, die darauf bedacht sind, ihr Wirtschaftswachstum durch effiziente Transportsysteme und regionale Konnektivität zu stabilisieren“, so Wang.

China wurde vergangenes Jahr von der indonesischen Regierung ausgewählt, die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke des Landes zu bauen, und zwar die 150 Kilometer lange Strecke zwischen Jakarta und Bandung, die 5,5 Milliarden Dollar kostet. Das Projekt, das 2019 in Betrieb genommen werden soll, wird von PT Kereta Cepat Indonesia-China entwickelt, einem im Oktober 2015 gegründeten Jointventure zwischen einem Konsortium von indonesischen staatseigenen Unternehmen und der China Railway International Co Ltd, einer Tochtergesellschaft der China RailwayCorp Group. Das Projekt wird finanziert durch einen chinesischen Kredit, der von der China Development Bank bereitgestellt wird und 75 Prozent der Finanzierung abdeckt. Der Rest wird von den Jointventure-Partnern arrangiert. “Auch wenn China ein Nachzügler in dem Gebiet im Vergleich zur deutschen und französischen Konkurrenz ist, florieren die Bahnsystemehersteller des Landes dank Kostenvorteilen, angemessener Lieferzeit und flexiblen Finanzierungsmodellen“, so Wang . Um mit etablierten Konkurrenten in Europa, Japan und Kanada mithalten zu können, werde China "Smart Trains" weiter entwickeln, bei denen intelligente Technologie angewendet wird, die es ermöglicht, dass Geschwindigkeitskontrolle, Konditionenfestlegung und Störungserkennung der Züge digital erfolgen, so Wang.

(Quelle: german.china.org.cn)

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China plant "Smart Trains" für internationalen Wettbewerb

GERMAN.XINHUA.COM 2016-03-12 16:46:26

Die Kapazität, fortschrittliche Hochgeschwindigkeitszüge und damit zusammenhängende Ausrüstung herzustellen und zu exportieren, verleiht dem Image Chinas, lange betrachtet als Hersteller von qualitativ schlechten, billigen Taschen, Schuhen und Feuerzeugen, einen neuen Glanz.

Ein in China hergestellter Hochgeschwindigkeitszug in Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien.

Selbst ausländische Regierungen und Firmenkunden nehmen das zur Kenntnis. China sei in Gesprächen mit mehr als 30 Ländern, einschließlich den USA, Russland, Brasilien, Thailand, Saudi-Arabien und Iran, über Hochgeschwindigkeitszugprojekte, so Wang Mengshu, ein Delegierter des Nationalen Volkskongresses und stellvertretender Chefingenieur der China Railway Tunnel Group Ltd. “Chinas erstes Hochgeschwindigkeitszugprojekt in Indonesien wird das Interesse von mehr Ländern auf sich ziehen, die darauf bedacht sind, ihr Wirtschaftswachstum durch effiziente Transportsysteme und regionale Konnektivität zu stabilisieren“, so Wang.

China wurde vergangenes Jahr von der indonesischen Regierung ausgewählt, die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke des Landes zu bauen, und zwar die 150 Kilometer lange Strecke zwischen Jakarta und Bandung, die 5,5 Milliarden Dollar kostet. Das Projekt, das 2019 in Betrieb genommen werden soll, wird von PT Kereta Cepat Indonesia-China entwickelt, einem im Oktober 2015 gegründeten Jointventure zwischen einem Konsortium von indonesischen staatseigenen Unternehmen und der China Railway International Co Ltd, einer Tochtergesellschaft der China RailwayCorp Group. Das Projekt wird finanziert durch einen chinesischen Kredit, der von der China Development Bank bereitgestellt wird und 75 Prozent der Finanzierung abdeckt. Der Rest wird von den Jointventure-Partnern arrangiert. “Auch wenn China ein Nachzügler in dem Gebiet im Vergleich zur deutschen und französischen Konkurrenz ist, florieren die Bahnsystemehersteller des Landes dank Kostenvorteilen, angemessener Lieferzeit und flexiblen Finanzierungsmodellen“, so Wang . Um mit etablierten Konkurrenten in Europa, Japan und Kanada mithalten zu können, werde China "Smart Trains" weiter entwickeln, bei denen intelligente Technologie angewendet wird, die es ermöglicht, dass Geschwindigkeitskontrolle, Konditionenfestlegung und Störungserkennung der Züge digital erfolgen, so Wang.

(Quelle: german.china.org.cn)

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