Sprecher: Training vor Chinas Militärparade irrelevant für „nachbarschaftliche Situation“
BEIJING, 30. Juli (Xinhuanet) – Das Training unter „realistischen Bedingungen“, welches Tausende von chinesischen Truppen vor einer massiven Parade am Sonntag durchliefen, stehe „nicht im Zusammenhang mit der Nachbarschaftssituation des Landes“, sagte ein Sprecher des Militärs.
Ren Guoqiang, Sprecher von Chinas Ministerium für Landesverteidigung, sagte bei einer Pressekonferenz, dass das Training im Einklang mit dem jährlichen Trainingsplan der Streitkräfte arrangiert wurde.
Er führte nicht weiter aus, was mit „Nachbarschaftssituation“ gemeint war.
China hielt zum ersten Mal überhaupt eine Parade zum Tag der Armee ab, in der Zhurihe-Militärtrainingsbasis im Autonomen Gebiet Innere Mongolei, um das 90. Jubiläum der Volksbefreiungsarmee (VBA) zu feiern.
Ren sagte, dass die 12.000 Truppen, die an der Parade teilnahmen, frisch aus dem militärischen Training kamen, damit sie ihren Kampfgeist zeigen können.
Mehr als 600 Waffensysteme und 100 Flugzeuge wurden gezeigt, von denen fast die Hälfte zum ersten Mal an einer Parade teilnahmen, so Ren.
Er sagte, dass die Parade ein Bruch mit den Formalitäten zeremonieller Paraden war. Keine Militärkapelle, keine öffentliche Teilnahme, kein Fokus auf Aussehen und auch kein Marsch im Stechschritt.
„[Parade-] Elemente die irrelevant für echte Schlachten sind, wurden auf ein Minimum reduziert“, sagte Ren.
(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)
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