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Kommentar: Japan muss „seinen Worten Taten folgen lassen”, um Beziehung mit China zu verbessern

German.xinhuanet.com | 14-08-2017 14:07:45 | 新华网

TOKIO, 12. August (Xinhuanet) -- Während Japan seine Bereitschaft zur Verbesserung seiner Beziehung mit China kürzlich zu mehreren Anlässen signalisiert hat, wird gehofft, dass sich Japan an seine Worte halten könnte, und konkrete Maßnahmen unternehmen werde, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern.

Während des sechsten Treffens des Austauschmechanismus zwischen den Regierungsparteien von China und Japan, welches zu Beginn dieser Woche abgehalten wurde, drückten die japanischen Führungen erneut den Wunsch für eine bessere Beziehung aus.

Chinas grundlegende Position hinsichtlich seiner Bereitschaft zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen mit Japan, seinem engen Nachbarn, hat sich nie verändert.

Trotz Beeinträchtigungen und Schwierigkeiten in den bilateralen Beziehungen in den letzten Jahren aufgrund der Schuld von Japan, hat China den Kommunikationskanal mit Japan auf allen Ebenen offen gehalten.

Ein zeichensetzendes Ereignis in diesem Jahr war das Treffen zwischen dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping und dem japanischen Premierminister Shinzo Abe während des Gipfels der Gruppe der 20 in Hamburg, Deutschland, im vergangenen Monat.

Seit der Normalisierung der Beziehungen im Jahr 1972, haben China und Japan vier wichtige politische Dokumente sowie eine prinzipielle Vereinbarung bestehend aus vier Punkten unterzeichnet. Dies sind die politischen Grundlagen für die bilateralen Beziehungen und ein Grundpfeiler für die bilaterale Kooperation.

Die Sicherstellung der politischen Grundlage ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer gesunden Beziehung zwischen China und Japan.

Die gegenwärtigen China-Japan-Beziehungen werden nach wie vor durch verschiedene komplizierte Faktoren beeinträchtigt. Die Grundursache liegt im Unwillen Japans, die Entwicklung Chinas wirklich zu akzeptieren und China als kooperativen Partner zu betrachten.

Was die Abe-Administration in den letzten Jahren gesagt und getan hat, zeigt Japans Mangel an Aufrichtigkeit bei der Verbesserung der Beziehungen zu China.

Darüber hinaus hat sich die Abe-Administration geweigert, wirklich über Japans Invasion seiner Nachbarn vor und während des Zweiten Weltkrieges zu reflektieren, und die Gefühle der chinesischen Bevölkerung mehrmals verletzt, indem der berüchtigte Yasukuni Schrein besucht wurde, sich in das Südchinesische Meer eingemischt wurde, und seine falschen Worte und Taten bezüglich der Diaoyu-Inseln und der „Trostfrauen”-Angelegenheit fortgesetzt wurden.

Eine solche „Doppelgesichtigkeit” der japanischen Seite hat das chinesische Volk verwirrt und in Bedauern versetzt.

Bezüglich der historischen Angelegenheiten sollte Japan seinen Worten Taten folgen lassen. Es sollte die politischen Dokumente zwischen China und Japan einhalten und die Versprechen ehren, die durch die vorherigen Regierungen gemacht wurden, einschließlich der Stellungnahme von 1995 durch den damaligen Premierminister Tomiichi Murayama.

Es sollte sich seiner Geschichte stellen und sie umfassend reflektieren, anstatt die Geschichte zu verleugnen und die Gefühle der Menschen der Länder, die vor und während des Zweiten Weltkrieges Japans Invasionen zum Opfer fielen, wiederholt zu verletzen.

Japan sollte seinen Worten bei Angelegenheiten der regionalen Sicherheit ebenfalls Taten folgen lassen. Es sollte umsichtige Sicherheitspolitiken verabschieden, und sich stärker darauf konzentrieren, Dinge zu unternehmen, die förderlich für den regionalen Frieden und die Stabilität sind.

Es sollte Chinas normalen und gerechtfertigten Verteidigungsaufbau und Trainingsaktivitäten respektieren, sich umfassend an die Ein-China-Politik halten, aufhören, sich als außenstehendes Land im Südchinesischen Mehr einzumischen und unaufhörliche und sinnlose Versuche loszulassen, um andere Länder davon zu überzeugen, China einzudämmen, indem die sogenannte „Chinesische Bedrohung” aufgebauscht wird.

Japan sollte seinen Worten bei der Verstärkung des gegenseitigen Vertrauens mit China Taten folgen lassen. Es sollte mit China zusammenarbeiten, um ordnungsgemäß mit sensiblen Angelegenheiten umzugehen, die berechtigten Interessen und Anliegen des jeweils anderen respektieren, seine konfrontative Mentalität loswerden, und die praktische Kooperation in allen Bereichen auf der Grundlage von Gleichheit und gegenseitigem Nutzen fördern.

Mit der Entwicklung der globalen wirtschaftlichen Integration, würde die Verschlechterung der Beziehungen zwischen China und Japan, die zweit- und drittgrößten Volkswirtschaften der Welt, die globalen Wirtschafts- und Handelsaustausche beeinträchtigen.

Es gibt einen allgemeinen Aufruf in Geschäfts- und Industriekreisen für die beiden Länder, um zusammenzuarbeiten, und die schwache Erholung der Weltwirtschaft und andere Herausforderungen zu bewältigen.

China und Japan sind in der Wirtschaft höchst komplementär, während die Wirtschafts- und Handelskooperation beiden Seiten solide Vorteile bringen wird, was wiederum die bilateralen Beziehungen fördern kann.

Chinas „Gürtel und Straße”-Initiative blickt auf Win-Win-Kooperation zwischen den Ländern entlang der Route. Die japanische Wirtschaftsgemeinschaft hat große Hoffnungen auf die Initiative für die Förderung des regionalen Wohlstands und dem Teilen der Erträge seiner Entwicklung gelegt, und die japanische Regierung darum gebeten, eine positive Einstellung gegegüber dem einzunehmen.

Die „Gürtel und Straße”-Initiative zeigt die großartige Weltanschauung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping, und auf der Grundlage dieser Initiative, wird es verschiedene Arten von Bauplänen geben. Das ist etwas, das von jeder Seite genehmigt werden sollte", sagte Yoshinobu Nisaka, Gouverneur der japanischen Präfektur Wakayama.

Dieses Jahr markiert ihr 45. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen, und das nächste Jahr markiert das 40. Jahr der Unterzeichnung des China-Japan Abkommens des Friedens und der Freundschaft.

In der neuen historischen Periode, sollten China und Japan die Lage beurteilen, die allgemeine Situation und die langfristigen Bedürfnisse im Gedächtnis behalten und sich an konkrete Maßnahmen halten und sie ergreifen, um die Richtung des Friedens, der Freundschaft und der Kooperation zu erweitern.

Kooperation kommt beiden zugute, wenn Japan seine Worte ehren kann und China auf halber Strecke bei der Verbesserung der bilateralen Beziehungen trifft, anstelle eine Sache zu sagen, während eine andere Sache unternommen wird. Ein „Betrüger” zu sein, würde nur Japans Ruf in der internationalen Gemeinschaft schaden, und nicht förderlich für Japans Beziehung mit China sein.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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