365 Träume aus China: Tägliches Leben einer chinesischen Familie

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich)

Ich heiße Wang Jie. Meine Freunde sagen, dass ich es liebe, auf das Geld zu achten. Eigentlich bin ich nicht geizig, aber auch über die alltäglichen Einkäufe führe ich gern Buch.

Dialog

(Wang Jie, weiblich): Wie viel kostet das? 3 Yuan.

(Verkäufer, männlich): Die Wassermelone ist sehr süß.

(Verkäuferin, weiblich): Ein Pfund 12 Yuan.

(Wang Jie, weiblich): Geht das vielleicht etwas billiger?

(Verkäuferin, weiblich): Führst du darüber Buch?

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich)

Seit meiner Heirat 1997 führe ich über alles Buch. Damals sagten mir viele Leute, dass das nicht nötig sei. Ich hörte auch für eine kurze Zeit damit auf. Danach merkte ich, dass die Ausgaben unserer Familie immer mehr wurden. Also fing ich wieder an Buch zu führen. Ich kann mich nicht daran gewöhnen auch nur einen Tag kein Buch zu führen.

Bei meiner Buchführung gibt es keinen besonderen Trick. Ich glaube nur an das Sprichwort: „Selbst die blasseste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis“. Ich schreibe beispielsweise jede Ausgabe unserer Familie auf. Egal wie viel Geld jemand nimmt, ich schreibe den Betrag immer auf. Durch mein Beispiel führen mein Mann und mein Sohn jetzt auch Buch über ihre Ausgaben.

Dialog

(Sohn von Wang Jie, männlich) Mama, du solltest mir jetzt mein Essensgeld geben.

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich): Mein Sohn schreibt bald die Abschlussprüfung, um zur Oberstufe zugelassen zu werden. Mama, du solltest mir jetzt mein Essensgeld geben. Jeden Monat gebe ich ihm neben dem Essensgeld noch zusätzlich etwas Taschengeld. Aber egal wie viel ich ihm gebe, ich schreibe den Betrag immer in mein Buch.

Dialog

(Wang Jie, weiblich): Komm zurück! Du hast was vergessen?!

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich): Ich denke, dass dieses Buchführen den Kindern Fleiß und Sparsamkeit angewöhnen kann. Mein Sohn gibt sein Taschengeld niemals unbedacht aus. Wenn seine Kleidung kaputt ist, schreit er nicht sofort nach neuen Sachen, sondern versucht sie selbst zu flicken.

Ich bin Sozialarbeiterin. Täglich muss ich Statistiken mit vielen, komplizierten Zahlen benutzen. Das ist Frau Jin, die Verantwortliche für die Finanzen unseres Nachbarschafts-Komitees. Sie weiß, dass ich gern Buch führe. Sie gibt es nicht gern zu und möchte die Beträge immer mit mir vergleichen.

Dialog

(Frau Jin, weiblich): Direktorin, schauen Sie mal auf diese Rechnung. Letzten Monat haben wir Tesafilm, Müllsäcke und Batterien gekauft.

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich)

Daher begannen viele meiner Kollegen, so wie ich auch früher, Buchführung zu lernen.

Dialog

(Kollegin, weiblich): Das ist elektronische Buchhaltung.

(Wang Jie, weiblich): Das ist viel fortgeschrittener als meine Art.

Offkommentar

(Wang Jie, weiblich)

Seit so vielen Jahren fühle ich in meinem Inneren eine unvergleichliche Zufriedenheit. Das Einkommen unserer Familie ist nicht sehr hoch, aber das Buchführen gibt mir das Gefühl, das wir doch ein sehr glückliches Leben führen. Wenn wir Geld brauchen, haben wir genug, um es auszugeben. Ich konnte bisher noch jedes Jahr mit meinem Mann in den Urlaub fahren.

Ich finde sein Leben so zu führen, ist sehr zufriedenstellend. Wenn wir alle in unseren Familien so gut Buch führen und auch bei der Arbeit besser auf das Geld achten, wird unser Leben immer besser werden.

Xinhuanet Deutsch

365 Träume aus China: Tägliches Leben einer chinesischen Familie

GERMAN.XINHUA.COM 2018-02-02 13:56:08

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(Wang Jie, weiblich)

Ich heiße Wang Jie. Meine Freunde sagen, dass ich es liebe, auf das Geld zu achten. Eigentlich bin ich nicht geizig, aber auch über die alltäglichen Einkäufe führe ich gern Buch.

Dialog

(Wang Jie, weiblich): Wie viel kostet das? 3 Yuan.

(Verkäufer, männlich): Die Wassermelone ist sehr süß.

(Verkäuferin, weiblich): Ein Pfund 12 Yuan.

(Wang Jie, weiblich): Geht das vielleicht etwas billiger?

(Verkäuferin, weiblich): Führst du darüber Buch?

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(Wang Jie, weiblich)

Seit meiner Heirat 1997 führe ich über alles Buch. Damals sagten mir viele Leute, dass das nicht nötig sei. Ich hörte auch für eine kurze Zeit damit auf. Danach merkte ich, dass die Ausgaben unserer Familie immer mehr wurden. Also fing ich wieder an Buch zu führen. Ich kann mich nicht daran gewöhnen auch nur einen Tag kein Buch zu führen.

Bei meiner Buchführung gibt es keinen besonderen Trick. Ich glaube nur an das Sprichwort: „Selbst die blasseste Tinte ist besser als das beste Gedächtnis“. Ich schreibe beispielsweise jede Ausgabe unserer Familie auf. Egal wie viel Geld jemand nimmt, ich schreibe den Betrag immer auf. Durch mein Beispiel führen mein Mann und mein Sohn jetzt auch Buch über ihre Ausgaben.

Dialog

(Sohn von Wang Jie, männlich) Mama, du solltest mir jetzt mein Essensgeld geben.

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(Wang Jie, weiblich): Mein Sohn schreibt bald die Abschlussprüfung, um zur Oberstufe zugelassen zu werden. Mama, du solltest mir jetzt mein Essensgeld geben. Jeden Monat gebe ich ihm neben dem Essensgeld noch zusätzlich etwas Taschengeld. Aber egal wie viel ich ihm gebe, ich schreibe den Betrag immer in mein Buch.

Dialog

(Wang Jie, weiblich): Komm zurück! Du hast was vergessen?!

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(Wang Jie, weiblich): Ich denke, dass dieses Buchführen den Kindern Fleiß und Sparsamkeit angewöhnen kann. Mein Sohn gibt sein Taschengeld niemals unbedacht aus. Wenn seine Kleidung kaputt ist, schreit er nicht sofort nach neuen Sachen, sondern versucht sie selbst zu flicken.

Ich bin Sozialarbeiterin. Täglich muss ich Statistiken mit vielen, komplizierten Zahlen benutzen. Das ist Frau Jin, die Verantwortliche für die Finanzen unseres Nachbarschafts-Komitees. Sie weiß, dass ich gern Buch führe. Sie gibt es nicht gern zu und möchte die Beträge immer mit mir vergleichen.

Dialog

(Frau Jin, weiblich): Direktorin, schauen Sie mal auf diese Rechnung. Letzten Monat haben wir Tesafilm, Müllsäcke und Batterien gekauft.

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(Wang Jie, weiblich)

Daher begannen viele meiner Kollegen, so wie ich auch früher, Buchführung zu lernen.

Dialog

(Kollegin, weiblich): Das ist elektronische Buchhaltung.

(Wang Jie, weiblich): Das ist viel fortgeschrittener als meine Art.

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(Wang Jie, weiblich)

Seit so vielen Jahren fühle ich in meinem Inneren eine unvergleichliche Zufriedenheit. Das Einkommen unserer Familie ist nicht sehr hoch, aber das Buchführen gibt mir das Gefühl, das wir doch ein sehr glückliches Leben führen. Wenn wir Geld brauchen, haben wir genug, um es auszugeben. Ich konnte bisher noch jedes Jahr mit meinem Mann in den Urlaub fahren.

Ich finde sein Leben so zu führen, ist sehr zufriedenstellend. Wenn wir alle in unseren Familien so gut Buch führen und auch bei der Arbeit besser auf das Geld achten, wird unser Leben immer besser werden.

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