Britische Zeitung: Exporte schüren Chinas rasche Erholung von der Pandemie

LONDON, 8. Dezember (Xinhuanet) -- Die Exporte hätten Chinas rasche Erholung von der COVID-19-Pandemie angekurbelt, berichtete die britische Zeitung Financial Times (FT) am Montag.

Chinas Außenhandel hat sich im November weiter belebt, mit bemerkenswertem Wachstum und verbesserter Struktur, wie offizielle Daten am Montag zeigten. Der Außenhandel des Landes expandierte im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent, wobei die Exporte im chinesischen Yuan im Jahresvergleich um 14,9 Prozent stiegen. Die Importe gingen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent zurück, sagte die Allgemeine Zollverwaltung.

In den ersten elf Monaten belief sich Chinas Außenhandel mit Waren auf 29,04 Billionen Yuan (4,44 Billionen US-Dollar), ein Anstieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der sich von einem Anstieg um 1,1 Prozent in den ersten zehn Monaten beschleunigte, teilte die Verwaltung in einer Erklärung mit.

Im FT-Bericht hieß es, dass Chinas Exporte im November mit der schnellsten Rate seit Februar 2018 gestiegen seien, weit über die Schätzung der Wirtschaftswissenschaftler von 12 Prozent hinaus.

„Während Chinas Handelsleistung von einer breiteren globalen Erholung profitieren wird“, sagte die Zeitung: „wurde der Exportboom des Landes durch den unersättlichen internationalen Appetit auf Produkte unterstützt, die aus der Pandemie und den damit verbundenen Lockdowns resultieren, wie z.B. persönliche Schutzausrüstung und Elektronikprodukte“.

Tommy Wu von einem britischen Think Tank Oxford Economics sagte, dass Chinas kurzfristige Exportaussichten angesichts starker neuer Exportaufträge positiv bleiben werde. Eine Rückkehr zu globalem Wirtschaftswachstum dürfte Chinas Exportwachstum im Jahr 2021 untermauern.

Unterdessen sagte Tommy Wu, dass Chinas Warenimporte dank der inländischen Erholung stark bleiben dürften. Wie der „Recovery Tracker“ von Oxford Economics zeigt, stieg Chinas Inlandsnachfrage im Oktober stark an.

„Dies war immer noch weitgehend auf Investitionen zurückzuführen, obwohl auch die realen Einzelhandelsumsätze an Fahrt gewannen. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum 2021 auf den Verbrauch der privaten Haushalte und die Unternehmensinvestitionen verlagern wird, weg von Infrastruktur- und Immobilieninvestitionen“, sagte Wu.

Nach offiziellen Angaben gewann Chinas wirtschaftliche Erholung im dritten Quartal an Schwung, als sich die Aktivitäten angesichts der effektiven Kontrolle der COVID-19-Pandemie und der umfassenden Bemühungen der chinesischen Regierung zur Stimulierung der Nachfrage und des Konsums normalisierten.

Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im dritten Quartal 2020 im Jahresvergleich um 4,9 Prozent und damit schneller als das Wachstum von 3,2 Prozent im zweiten Quartal, wie Daten des chinesischen Statistikamtes zeigten.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua) 

Britische Zeitung: Exporte schüren Chinas rasche Erholung von der Pandemie

GERMAN.XINHUA.COM 2020-12-09 17:18:11

LONDON, 8. Dezember (Xinhuanet) -- Die Exporte hätten Chinas rasche Erholung von der COVID-19-Pandemie angekurbelt, berichtete die britische Zeitung Financial Times (FT) am Montag.

Chinas Außenhandel hat sich im November weiter belebt, mit bemerkenswertem Wachstum und verbesserter Struktur, wie offizielle Daten am Montag zeigten. Der Außenhandel des Landes expandierte im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent, wobei die Exporte im chinesischen Yuan im Jahresvergleich um 14,9 Prozent stiegen. Die Importe gingen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent zurück, sagte die Allgemeine Zollverwaltung.

In den ersten elf Monaten belief sich Chinas Außenhandel mit Waren auf 29,04 Billionen Yuan (4,44 Billionen US-Dollar), ein Anstieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der sich von einem Anstieg um 1,1 Prozent in den ersten zehn Monaten beschleunigte, teilte die Verwaltung in einer Erklärung mit.

Im FT-Bericht hieß es, dass Chinas Exporte im November mit der schnellsten Rate seit Februar 2018 gestiegen seien, weit über die Schätzung der Wirtschaftswissenschaftler von 12 Prozent hinaus.

„Während Chinas Handelsleistung von einer breiteren globalen Erholung profitieren wird“, sagte die Zeitung: „wurde der Exportboom des Landes durch den unersättlichen internationalen Appetit auf Produkte unterstützt, die aus der Pandemie und den damit verbundenen Lockdowns resultieren, wie z.B. persönliche Schutzausrüstung und Elektronikprodukte“.

Tommy Wu von einem britischen Think Tank Oxford Economics sagte, dass Chinas kurzfristige Exportaussichten angesichts starker neuer Exportaufträge positiv bleiben werde. Eine Rückkehr zu globalem Wirtschaftswachstum dürfte Chinas Exportwachstum im Jahr 2021 untermauern.

Unterdessen sagte Tommy Wu, dass Chinas Warenimporte dank der inländischen Erholung stark bleiben dürften. Wie der „Recovery Tracker“ von Oxford Economics zeigt, stieg Chinas Inlandsnachfrage im Oktober stark an.

„Dies war immer noch weitgehend auf Investitionen zurückzuführen, obwohl auch die realen Einzelhandelsumsätze an Fahrt gewannen. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum 2021 auf den Verbrauch der privaten Haushalte und die Unternehmensinvestitionen verlagern wird, weg von Infrastruktur- und Immobilieninvestitionen“, sagte Wu.

Nach offiziellen Angaben gewann Chinas wirtschaftliche Erholung im dritten Quartal an Schwung, als sich die Aktivitäten angesichts der effektiven Kontrolle der COVID-19-Pandemie und der umfassenden Bemühungen der chinesischen Regierung zur Stimulierung der Nachfrage und des Konsums normalisierten.

Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im dritten Quartal 2020 im Jahresvergleich um 4,9 Prozent und damit schneller als das Wachstum von 3,2 Prozent im zweiten Quartal, wie Daten des chinesischen Statistikamtes zeigten.

(gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua) 

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