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The Herald: Beim Kampf gegen die Ausweitung der Sahara kann man von Chinas Erfahrung lernen

BEIJING, 23. Juli (Xinhuanet) -- Laut einem Bericht der simbabwischen Zeitung „The Herald“ erwärmt sich das globale Klima von Tag zu Tag und die vom Klimawandel verursachten Effekte richten kontinuierlich großen Schaden auf der Welt an. Infolgedessen dehnte sich die Sahara nach Süden aus. Genauso wie in Afrika, wird das chinesische Ackerland in der Stadt und auf dem Land durch viele Wüsten bedroht. Bei der Bekämpfung der Desertifikation und der Expansion der Wüste kann Afrika sehr viel von Chinas Erfahrung lernen.

Ein beispielhafter Erfolgsfall stammt aus der Provinz Ningxia. Ningxia liegt im Nordwesten Chinas. Um die Wohngebiete von der Mu-Us-Wüste abzuschirmen, errichtete die Lokalregierung das Baijitan-Waldgebiet zum Schutz vor Desertifikation (nationales Naturschutzgebiet Baijitan in Lingwu ). Die Regierung organisierte die Bauernhofbesitzer zum Management der Desertifikation, damit sie daraus wirtschaftlich Gewinne erzielen können. Die Manager der Desertifikation errichteten viereckige Schutzzäune aus Stroh und pflanzten innerhalb der umzäunten Fläche Bäume. Dadurch wurde die Erdoberfläche befestigt, die Kraft des Windes reduziert und die Feuchtigkeit des Bodens bewahrt.

Welche Lehren kann Afrika aus den Erfahrungen von Ningxia ziehen? Der erst einmal wichtigste Punkt ist, dass dem Schutz der Ökologie große Bedeutung beigemessen wird. Außerdem muss die Regierung an der Frontlinie der Sahara aktiv werden und alle möglichen Kräfte zur Bekämpfung der Desertifikation einsetzen. Es wäre am besten, wenn ein Land nicht alleine dagegen kämpft, sondern mehrere Länder zusammenarbeiten. Außerdem sollten sich die Interessenparteien, wie Bauernhof- und Weidelandbesitzer, Bodenplaner und Dorfbewohner, am Prozess der Bekämpfung der Desertifikation beteiligen.

 

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