Große Erwartungen an G20-Gipfel in Hangzhou

Der G20-Gipfel wird im September 2016 in Hangzhou stattfinden. Zum ersten Mal ist China Veranstalter eines G20-Gipfels. China ist das größte Entwicklungsland der Welt, sein Wirtschaftsvolumen liegt global auf dem zweiten Platz. IWF-Statistiken zufolge machte die Beitragsrate des Landes zum globalen Wachstum in den letzten fünf Jahren 35 Prozent aus.

Der Initiator des Konzepts „BRICS-Staaten", der britische Ökonom Jim O'Neill, meinte, China könne bezüglich einer umfangreicheren wirtschaftlichen Kooperation eine wichtige Rolle spielen. Der Staat könne andere Länder und Gebiete, besonders aufstrebende Volkswirtschaften, unterstützen und zur Prosperität und Stabilität der Weltökonomie stärker beitragen.

Neue Risiken und Herausforderungen stellen den kommenden Gipfel in Hangzhou in ein anderes Licht. In diesem Sinne sollen die G20-Mitglieder mit konkreten Programmen die internationale Wirtschaft wieder auf eine normale Bahn bringen.

Der Direktor des argentinischen Forschungszentrums „Asien und Argentinien", Gustavo Girado, glaubt, dass angesichts der schwachen wirtschaftlichen Wiederbelebung in Industriestaaten lateinamerikanische Länder von den Ergebnissen der großen Entwicklungsländer wie China und Indien abhingen.

Madamin Karatajew vom russischen strategischen Forschungsinstitut erklärte, als Gastgeber habe China die G20-Arbeitsgruppe für den internationalen Finanzrahmen gestartet, kontinuierlich die Reformen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank gefördert und die objektiven Ansprüche der finanziellen Regelung befriedigt.

Gustavo Girado fügte hinzu, China habe die neue Entwicklungsbank der BRICS-Staaten und die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank gegründet und die Seidenstraßen-Initiative ins Leben gerufen. Solche Maßnahmen könnten die monopolisierende Verwaltung der globalen Finanzen durch Industriestaaten durchbrechen und für Entwicklungsländer den Raum der wirtschaftlichen Entwicklung ausbauen.

Angesichts der kontinuierlichen Rezession der Weltwirtschaft, analysierte Prof. Chun Ka-lim von der südkoreanischen Hoseo-Universität, sollten verschiedene Länder enger kooperieren. China könne zur internationalen Koordinierung und Förderung der Zusammenarbeit beitragen.

(Quelle: german.cri.cn)

Mehr zum Thema:

G20-Gipfel 2016: Hohe Erwartungen an Gastgeber China

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping verkündete am Montag in Antalya, China werde im Jahr 2016 Gastgeber des Gipfels der „Gruppe der 20“ (G20) sein. Die Sitzungen finden am 4. und 5. September in der ostchinesischen Stadt Hangzhou statt, die für ihren malerischen West-See bekannt ist. mehr...

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Große Erwartungen an G20-Gipfel in Hangzhou

GERMAN.XINHUA.COM 2016-05-31 09:01:02

Der G20-Gipfel wird im September 2016 in Hangzhou stattfinden. Zum ersten Mal ist China Veranstalter eines G20-Gipfels. China ist das größte Entwicklungsland der Welt, sein Wirtschaftsvolumen liegt global auf dem zweiten Platz. IWF-Statistiken zufolge machte die Beitragsrate des Landes zum globalen Wachstum in den letzten fünf Jahren 35 Prozent aus.

Der Initiator des Konzepts „BRICS-Staaten", der britische Ökonom Jim O'Neill, meinte, China könne bezüglich einer umfangreicheren wirtschaftlichen Kooperation eine wichtige Rolle spielen. Der Staat könne andere Länder und Gebiete, besonders aufstrebende Volkswirtschaften, unterstützen und zur Prosperität und Stabilität der Weltökonomie stärker beitragen.

Neue Risiken und Herausforderungen stellen den kommenden Gipfel in Hangzhou in ein anderes Licht. In diesem Sinne sollen die G20-Mitglieder mit konkreten Programmen die internationale Wirtschaft wieder auf eine normale Bahn bringen.

Der Direktor des argentinischen Forschungszentrums „Asien und Argentinien", Gustavo Girado, glaubt, dass angesichts der schwachen wirtschaftlichen Wiederbelebung in Industriestaaten lateinamerikanische Länder von den Ergebnissen der großen Entwicklungsländer wie China und Indien abhingen.

Madamin Karatajew vom russischen strategischen Forschungsinstitut erklärte, als Gastgeber habe China die G20-Arbeitsgruppe für den internationalen Finanzrahmen gestartet, kontinuierlich die Reformen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank gefördert und die objektiven Ansprüche der finanziellen Regelung befriedigt.

Gustavo Girado fügte hinzu, China habe die neue Entwicklungsbank der BRICS-Staaten und die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank gegründet und die Seidenstraßen-Initiative ins Leben gerufen. Solche Maßnahmen könnten die monopolisierende Verwaltung der globalen Finanzen durch Industriestaaten durchbrechen und für Entwicklungsländer den Raum der wirtschaftlichen Entwicklung ausbauen.

Angesichts der kontinuierlichen Rezession der Weltwirtschaft, analysierte Prof. Chun Ka-lim von der südkoreanischen Hoseo-Universität, sollten verschiedene Länder enger kooperieren. China könne zur internationalen Koordinierung und Förderung der Zusammenarbeit beitragen.

(Quelle: german.cri.cn)

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